Zum Inhalt springen

Pfingstliche Festtage

Pfingsten - die Nummer drei unter den christlichen Festen - hat es manchmal schwer, wahrgenommen zu werden. Der Geist lässt sich eben nicht so leicht greifen. Dabei ist das Fest aktueller denn je, wenn es darum geht, neue Wege für die Kirche in der heutigen Zeit zu bahnen.

Den Auftakt bildet bereits der Himmelfahrtstag. 40 Tage war der Auferstandene den Jüngerinnen und Jüngern in besonderer Weise präsent, dann entzieht er sich ihren Blicken und weist auf den "anderen Beistand", der kommen wird: der Heilige Geist. 50 Tage nach Ostern ist es dann so weit.

Pfingstnovene

Die Pfingstnovene geht bewusst diesen Weg des Wartens auf den "anderen Beistand". Die Zwischentage zwischen den beiden Festen werden zu einer Zeit der Öffnung für den Geist in uns.

1. Tag: Freitag, 15. Mai 2026

9. Tag: Samstag, 23. Mai 2026

Der Gebetsvorschlag von Abt Theodor Hausmann OSB für jeden der neun Tage kann dabei für das eigene Gebet hilfreich sein.

(siehe Link unten auf www.renovabis de; dort kann die Pfingstnovene auch als pdf heruntergeladen werden)

Pfingstnovene on tour - neunter Tag: 23.05.2026

Begleiten Sie mich hier online auf einem Spaziergang durch unsere Viertel!

Die ersten acht Etappen haben uns von Kirche zu Kirche geführt: Auf dem Dönberg startete die Tour, durchquerte Uellendahl, führte dann in einem großen Bogen durch Ostersbaum und die Südstadt bis hin zum Nützenberg. Von dort ging es wieder aufwärts auf den Katernberg und zurück in die Nordstadt und bis zum Laurentiusplatz.

Die neunte und letzte Etappe "Zusammen Wachsen" führt nun zu den Häusern unserer Stadt. Das sich über ihnen der Himmel öffnet und ein frischer Wind für uns weht!

Blauer Himmel mit Streifen
Wandaufschrift Frische Luft

Pfingstnovene on tour - achter Tag 22.05.2026

Begleiten Sie mich hier online auf einem Spaziergang durch unsere Viertel!

"Die Armen im Blick" - so ist die achte Etappe der Pfingstnovene überschrieben. Sie führt uns aus der Nordstadt zum Laurentiusplatz.

Materiale Armut ist in unserer Stadt präsent und auch sichtbar. Arme Menschen sollen hier nicht im Bild festgehalten werden. Sie sind und bleiben uns bewusst.

Hier finden Sie einige Aspekte von Armut im übertragenen Sinn.

Ungehörte Stimmen

Besonders viele Botschaften an Hauswänden lassen darauf schließen, dass sich Menschen hier nicht gehört fühlen. Sie wählen den rechtswidrigen Weg, um sich Gehör zu verschaffen.

Mehr Menschliches

Mehr Liebe - mehr Kreativität - mehr Würde ... Schätze für das Zusammenleben.

Hauswandbild mit Mann auf einem Stuhl und Vogel

Mehr Geist

Wohl eher nicht die Bildabsicht ... aber die Assoziation lag so nahe.

Pfingstnovene on tour - siebter Tag 21.05.2026

Das Leitwort des siebten Novenetags lautet: Einander Halt geben. Wir sind unterwegs vom Katernberg hinunter in die Gassen der Nordstadt zur Kirche Herz Jesu.

Momente der Zuwendung

Ein nachbarschaftlicher Dank - "Gott ist unsere Zuversicht und Stärke" - versammelte Lichter - Wegweisung

Pfingstnovene on tour - sechster Tag 20.05.2026

Begleiten Sie mich online auf einem Spaziergang durch unsere Viertel!

Die sechste Etappe ist ein herausforderndes Wegstück. Von St. Joseph aus geht es bergauf nach Christ König. Zuerst über den Nützenberg, anschließend durch den Stillen Winkel und über den Hasenberg. Den eigenen Weg finden, das ist hier nicht immer ganz leicht.

Grüne Hügel und graue Wolken

Ziel im Nebel

Bei guter Sicht wäre das Atadösken sichtbar - unsere Zielmarke. Nun verschwindet sie in den Wolken.

Formen der Natur

Mal einladend, mal Weg versperrend oder skurril.

Lebenszeichen - Liebeszeichen

Pfingstnovene on tour - fünfter Tag 19.05.2026

Das Impulswort des sechsten Tages lädt uns dazu ein das Fest des Lebens zu feiern. Nicht viele Worte, sondern erfüllte Momente eröffnen uns dieses Fest.

Auf dem Weg von St.Suitbertus nach St. Joseph eröffnen sich uns zwei Stationen.

Garten

Der Garten lädt zum Verweilen ein. Ein Ort der Lebensfreude und der aufmerksamen Gestaltung. Inmitten von Häusern und Verkehr kann der Körper hier aufatmen. Und die Seele vermag sich zu entfalten.

Lange Treppe, die zwischen Häusern nach oben führt

Jakobs Leiter

Zwischen Häusern rechts und links führen die Stufen nach oben. Immer höher steigt die Treppe, die noch nicht begangen werden kann.

Der Geist fühlt sich davon angezogen, in die Höhe zu steigen, die Stufen zu erklimmen.

Wann öffnet sich der Himmel für uns und stärkt uns für den Lebensweg? So ein offener Moment, das ist wahre Lebensfreude!

Pfingstnovene on tour - vierter Tag 18.05.2026

"Gott gehören" - dieser Gedanke wird uns durch den vierten Tag der Pfingsnovene führen.

Die Strecke von Ostersbaum in die Südstadt, von St. Marien nach St. Suitbertus führt am "Eingangstor zur Stadt" im Bahnhofsbereich vorbei. Lässt sich dort ablesen, wem die Stadt gehört? Die christlich geprägten Jahrhunderte liegen schon lange zurück. Was kommt dort in den Blick?

Gründerzeit

Häuser im Gründerzeitstil

Die Fassaden erzählen vom Aufbruch in das Industriezeitalter, vom Wachstum der Stadt und vom Aufbrechen der sozialen Frage: wem gehört der Mensch und seine Arbeitskraft?

Klassik und Moderne

Blickfang in zentraler Lage: klassische Tempelbauelemente und Goldfarbe losgelöst aus dem ursprünglichen religiösen Zusammenhang, Architektur mit Herrschaftsanspruch.

Welchen Platz hat der Mensch darin; welchen Platz hat Gott?

Alte Gleise - neue Gleise

Bahngleise von oben mit altem und erneuertem Gleisbett

Auch zukünftig führen Gleise durch Wuppertal - keine große Veränderung ist zu erkennen. Aber gilt das auch für die Ziele der Menschen heute, besonders für das "Ziel des Lebens"?

Die Frage ist umstritten: Bleibt die Sehnsucht des Menschen nach Gott bestehen? Oder ist es nur noch die Möglichkeit zur Sehnsucht - die aber längst nicht jeder vertiefen möchte?

Pfingstnovene on tour - dritter Tag 17.05.2026

Der Leitgedanke "Ruhe finden" soll uns durch den Tag begleiten (s. dazu auch die Renovabis-Novenegebete).

Die Etappe von St. Michael nach St. Marien geht auf und ab. In den Talabschnitten drängen sich Verkehr, Industrie und Häuser aneinander - von Ruhe keine Spur. 

Der Weg überquert die zentrale Straße im Stadteil vorbei an einer Vielzahl von abgestellten Autos. Dann geht es nach oben auf den Weinberg.

Alte Grabsteine auf einem jüdischen Friedhof

Ein Friedhof ist zugleich letzte Ruhestätte für die Verstorbenen wie Ruheort für die Besuchenden.

Der jüdische Friedhof auf dem Weinberg hoch über der Stadt ist so ein Ort der Ruhe. Wer hier verweilt, kommt den freudvollen und traurigen Geschichten der jüdischen Wuppertalerinnen und Wuppertaler näher.

Figur des Guten Hirten an einer Hausecke im ersten Stock des Hauses

Nach dem Abstieg vom Weinberg geht es quer durch ein Industriegebiet und anschließend ein Stück auf der Nordbahntrasse entlang bis zum ehemaligen Haltepunkt Ostersbaum.

Dann geht es auf die Hardt, die zu Erholung und Entdeckungen im Grünen einlädt. Die weit geschwungenen Wiesen führen schließlich wieder hinab nach St. Marien.

Hier fällt der Blick auf den "Guten Hirten" an der Ecke des Gemeindehauses. Die Rastlosen und Suchenden will der Gute Hirte zum "Ruheplatz am Wasser" (Ps 23) führen. Eine Einladung, die auch in der gegenwärtigen Zeit aktuell bleibt und den Menschen gut tut.

Pfingstnovene on tour - zweiter Tag 16.05.2026

"Seiner Weisung folgen" - so ist der zweite Tag der Pfingstnovene überschrieben.

Die zweite Etappe folgt dem Verlauf des Hangs und geht mitten durch das ruhige, grüne Herz des Stadtteils Uellendahl vom Roncalli-Zentrum bis zur Kirche St. Michael. Lassen Sie sich von den Entdeckungen am Wegrand inspirieren!

Alte Spuren

Der Hahn, der die Spitze des Kirchturms verlassen hat - der Oldtimer am Straßenrand - das Erinnerungsstück Mikroskop - der alte Turm. Spuren, die von vergangenen Zeiten erzählen.

Neue Kraft

Anzeichen neuer Energie und Kraft: das Brennholz für wohlige Wärme in kalter Zeit - die Energie für den Sport - die Energiedrähte am Himmel - die neue Kraft der Pflanzen und Bäume im Frühling.

Segen für Häuser und Menschen

Gesegnetes Leben wird sichtbar: Der "heilige Tempel" - der Segen vom Himmel - Das Zeichen der Könige - die Menschen als "Zaun der Weisung".

Pfingstnovene on tour - erster Tag 15.05.2026

Der erste Tag der Pfingstnovene steht unter dem Motto "Das Leben gewinnen". Der heutige Weg führt von St. Maria Hilf auf dem Dönberg zum Roncalli-Zentrum im oberen Uellendahl.

Konkret menschenfreundlich

Fangen wir bei Adam und Eva an - auch wenn hier Eva wie so oft ungenannt bleibt: Wo der Mensch sich ein Haus baut, wo Menschen sich ansiedeln, da braucht es Menschenfreundlichkeit - so wie hier: über Grenzen hinweg - damit jeder Platz hat - bis zu einem würdigen Ende des Lebens.

Das Geschenk der Natur

Der grüne Wegabschnitt ist ein Segen - für Momente der Ruhe, für die Gaben der Natur, für die Sorge um Pflanzen und Tiere - und für die kleinen Überraschungen auf dem Weg.

Den Blick weiten

Wer sich ein Heim gebaut hat, ist oft weiter auf der Suche nach den tieferen Schichten des Lebens - nach Gemeinschaft, Sehnsucht und Liebe.