Gründung und Bau der Kirche fallen in die Zeit des großen Wachstums von Elberfeld in der Zeit der Industrialisierung. Im Osten und im Norden der Stadt wurden neue Kirchbauten in Angriff genommen. Die Grundsteinlegung fand gemeinsam mit der Kirche Herz Jesu am gleichen Tag im Jahr 1884 statt.
Die neuromanische Kirche im Handwerkerviertel Elberfelds wurde direkt am Aufgang zu den Hardtanlagen errichtet. Den Erholungssuchenden ist der Bau mit den eigenwilligen Turmhelmen ein vertrauter Anblick. Wer von der Hardt wieder in die Stadt herabsteigt wird von der Figur des Guten Hirten am Eckhaus gegenüber der Kirche daran erinnert, dass alle, die sich auf den Wegen des Lebens verirren, auf die Treue Gottes setzen können.
Die Marienfenster im Chorraum der Kirche sind für die Gemeinde ein besonderer Blickfang für Betrachtung und geistliche Vertiefung. Von links nach rechts finden sich hier die Madonna im Rosenhag, die Verkündigung der Geburt, Maria mit dem Jesuskind, Maria unter dem Kreuz und die Aufnahme Mariens in den Himmel.
In der Seitenkapelle rechts vom Eingang lädt die Darstellung des heiligen Judas Thaddäus zum Gebet besonders für Benachteiligte, Obdachlose und alle in schwerer Not ein.
