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In den Gassen der Nordstadt - Herz Jesu

Die Errichtung der Herz Jesu Kirche fällt in die Zeit des großen Wachstums der Stadt in der Phase der Industrialisierung. Ihre Grundsteinlegung im Jahr 1884 erfolgte am selben Tag gemeinsam mit der Grundsteinlegung von St. Marien in der Oststadt.

Die hohe Anzahl der Zugezogenen in Elberfeld und das Wachstum der Laurentiusgemeinde machte den Bau der neugotischen Kirche erforderlich. Ihre Backsteinfassade integriert sich passend in das Quartier der Wuppertaler Nordstadt. Im Grau des harten Arbeitsalltags will der Kirchenraum die tröstende Gegenwart Gottes nahe zu den Menschen bringen, mitten hinein in die engen Gassen der einfachen Arbeiterinnen und Arbeiter. 

Kirche Herz Jesu

Ludwigstraße 56
42105 Wuppertal

Engagement in Herz Jesu

Nach der Wahl zum Rat der Pastoralen Einheit im Herbst 2025 hat sich in Herz Jesu kein neuer Ortsausschuss gebildet.

Als Vertreterin des Seelsorgeteams ist Sr. Janet Ayim am Kirchort Herz Jesu aktiv und unterstützt die Engagierten aus der deutschsprachigen und der englischsprachigen Gemeinde, die ebenfalls an Herz Jesu beheimatet ist.

Orte der Begegnung in Herz Jesu

Das Sonntagscafé mit Getränken, Snacks und Kuchen ist ein wichtiger Raum für Kommunikation und Austausch der Gemeinde. Es findet an den Sonntagen mit Sonntagsmesse (11:30 Uhr) nach dem Gottesdienst im Pfarrsaal statt. Ansprechpartner sind Frau Bothe und Frau Johann.

Seniorinnen und Senioren sind dienstags um 14:00 Uhr zum Plaudern, Spielen und Kaffeetrinken in den Pfarrsaal eingeladen. Ansprechpartner sind Frau König und Frau Kuhlmann.
Jeweils am ersten Sonntag im Monat trifft sich die englischsprachige Gemeinde im Anschluss an den Gottesdienst. Ansprechpartner ist Herr Edwin Afuba.

Einmal im Jahr gestaltet die Gemeinde am letzten Freitag im Juni ein Herz-Jesu-Fest in Anknüpfung an das Patronat der Kirche.

Ein besonderer kulturverbindender Höhepunkt ist dann die Internationale Messe unter Beteiligung verschiedener Sprachgruppen immer am 3. Oktober.

Friedhof Hochstraße

Der katholische Friedhof in der Hochstraße 11 ist Ruhestätte, Gedenkort und Kulturraum in einem. Von Herz Jesu aus ist der Friedhof in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen.

Die Friedhofskapelle im „bergischen Neobarock“ wurde 1911 errichtet und ist ein würdiger Abschiedsraum. Die Anlage des Friedhofs vermittelt eine ganz besondere Atmosphäre und lädt zum Besuch und Verweilen ein.