Die erste Kapelle auf dem Dönberg wurde durch die Familie der Freiherren von Wendt und Holtfeld in Auftrag gegeben und 1870 eingeweiht. Die Adelsfamilie von Schloss Hardenberg in Neviges war auch am Bau der dortigen ersten Wallfahrtskirche beteiligt. Das Wappen der Familie wurde in die 1985 neu errichtete Kirche am Dönberg integriert und kann heute über dem Eingangsportal des modernen Kirchenbaus von Besuchern entdeckt werden. Ebenso stammen die Bruchsteinelemente der Fassade aus der alten Kapelle.
Wie ein bergendes Zelt zeigt sich der Innenraum der Kirche. Daher wird St. Maria Hilf gerne als Hochzeitskirche genutzt. Sie versammelt die Feiernden wie in einer einladenden Kapelle und führt sie zu einer Gemeinschaft zusammen.
Auch der Trauergottesdienst anlässlich einer Beerdigung wird so in der Kirche gefeiert. Aus der Kirche zieht die Trauergemeinde dann zum nahegelegenen Friedhof, um Abschied zu nehmen.
Eine besonderen Verbindung zur großen Laurentiuskirche im Tal ergibt sich durch das eindrückliche Christusfenster. Es ist eine Schenkung der Laurentiusgemeinde an die kleine Kirche auf dem Dönberg.
