Der neoromanische Bau in der Wuppertaler Südstadt wurde maßgeblich durch Johann Gregor Breuer initiiert und trotzt den Westwinden, die durch das Tal der Wupper auf die markanten Kirchtürme zu wehen.
1899 wurde der erste Gottesdienst in der Kirche mit dem kreuzförmigen Grundriss gefeiert. 1901 folgte die Weihe und in der Folgezeit der Einbau des Mosaikfußbodens.
Der 25. Juni 1943 ist prägendes Erinnerungsdatum. In dieser Nacht wurde die Südstadt durch Bomben weitgehend zerstört und St. Suitbertus wurde zum Zufluchtsort für die Bevölkerung der umliegenden Straßenzüge, die sich im Kirchenraum in Sicherheit bringen konnte. Die Zerstörungen waren gewaltig. Erst 1950 konnte in der Kirche wieder die Messe gefeiert werden.
Das Wirken der Kreuzherren hat im Gemeindeleben maßgebliche Spuren hinterlassen. Seit 1953 war der Orden in St. Suitbertus mit der Seelsorge betraut und gründete ein eigenes Kloster. Auf Wunsch der Kreuzherren wurde auch die Anbetungskapelle eingerichtet, die bis heute für Beterinnen und Beter geöffnet ist.
